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Investmentfonds:


1. Was ist ein Investmentfonds und wie funktioniert er ?

Vereinfachte Darstellung eines Investmentfonds:

Grundsätzlich ist ein Investmentfonds
eine Ansammlung von Kapital mehrerer Investoren, das von der Fondsgesellschaft (Kapitalanlagegesellschaft) in unterschiedliche Wertpapiere
(je nach Fondsart) investiert wird. Die Investoren erhalten
für Ihre Beteiligung den Gegenwert am Tage der Gutschrift
in Form von Anteilsstücken am Gesamtportfolio. Diese Anteile partizipieren direkt am Erfolg des Gesamtportfolios.

Flexible und liquide Anlage:

Fondsanteile können in der Regel täglich gekauft oder verkauft werden. Damit sind Investmentfonds als flexible und liquide
Kapitalanlagen
zu betrachten.

Erträge und steuerliche Betrachtung:

Die Erträge der Fonds (Dividenden, Zinsen) werden entweder regelmäßig ausgeschüttet und in Form von neuen Anteilen dem persönlichen Anteilsbestand zugeordnet oder in Form direkter Werterhöhung des Gesamtportfolios
"thesauriert", d.h. kurserhöhend zugerechnet. In beiden Fällen werden diese Erträge
von den Fondsgesellschaften über Ausschüttungsmitteilungen dem Anleger für die steuerliche Veranlagung schriftlich mitgeteilt. Für den privaten Besitz an Investmentfondsanteilen gilt die
"Spekulationsfrist" von 12 Monaten. Nach einer Zeit zwischen Kauf und Verkauf von Anteilen sind eventuelle Kursgewinne steuerfrei.     (Ausnahme: nicht zugelassene Fonds).

Chancen und Risiken:

Wie bei jeder Anlage in Wertpapieren muss sich der Anleger über die Renditechancen und die Kurs- schwankungen im Klaren sein. Mit Wertpapieranlagen kann auch ein Totalverlust des eingesetzten
Kapitals realisiert werden. Je nach Fondsart ist das jeweilig Chance-/Risikoverhältnis ein Gradmesser
für die Bereitschaft und die Erwartung des Anlegers mit Chancen und Risiken umzugehen. Je geringer
die Risikobereitschaft des Anlegers ist, desto geringer sind folglich die Renditechancen in seiner Anlage; gleiches gilt auch umgekehrt. Ein Anleger, der hohe Erträge erzielen möchte, muss bereit sein ein höheres Risiko einzugehen einzugehen, sprich: mit höheren Kursschwankungen rechnen und diese verkraften können.

Begriffserklärung "Risiko" und "Volatilität" in Investmentanlagen:


Vielfach wird "Risiko" noch immer mit "Verlustwahrscheinlichkeit" gleichgesetzt. Das ist so nicht korrekt.
In der Finanzmathematik und Anlagebranche wird "Risiko" mit einer möglichen - mehr oder minder großen - Schwankungsbreite des Kurses definiert. Bei hohem Risiko schwankt der Kurs stärker, bei niedrigem Risiko eben weniger. In diesem Zusammenhang ist auch die
"Volatilität" zu nennen. Die so genannte "Vola" kennzeichnet die Schwankung des Kurses um seinen Mittelwert. Ein Wertpapier - oder ein Fonds - mit einem hohem Risikofaktor wird dem- nach auch eine hohe Volatilität aufweisen. Anlagen mit niedrigem Risiko schwanken weniger um den Mittelwert und lassen risikoscheue Anleger besser schlafen.

2. Welche Arten von Fonds gibt es ?

Es gibt unterschiedliche Fondsarten, die von der Art der Investitionen in bestimmte Anlagen gekennzeichnet sind:

     > Aktienfonds (Investition in Aktientitel)
     > Rentenfonds (Investition in festverzinsliche Wertpapiere=Renten)
     > Immobilienfonds (Investition in Immobilienbestände)
     > Mischfonds (Investition in Aktien-, Renten- und andere Wertpapiere)
     > Dachfonds (Investition in andere Investmentfonds)
     > Geldmarktfonds (Investition in kurzfristige Geldmarktanlagen)
     > Hedgefonds (Investition in vielfältige
Allocationen und Strategien)

Liste nicht vollständig !

3. Wie kann man das Risiko in einem Fondsportfolio gezielt reduzieren?

Eines gleich Vorweg: Man kann es!

Der amerikanische Nobelpreisträger Harry M. Markowitz hat in seiner "Portfoliotheorie" als erster mathematisch den Weg aufgezeigt, wie ein Portfolio in mehrer Richtungen optimiert werden kann.

Die wichtigste Erkenntnis für alle Anleger und Depotmanager ist die Reduzierung des Gesamtrisikos eines Portfolios durch die Verteilung der Anlagen auf unterschiedliche Anlageklassen (Aktienwerte, Rentenwerte, u.a.) mit unterschiedlicher Korrelation.

Die
"Korrelation" beschreibt die Abhängigkeit zweier oder mehrerer Anlageobjekte bei einem gleichen Marktereignis. Reagieren z.B. zwei Werte bei einem bestimmten Ereignis genau gleich, ist die Korrelation 1. Reagieren diese Werte jedoch entgegengesetzt, ist die Korrelation 0.

Beispiel in einer (sehr) vereinfachten Darstellung:

In einem Portfolio befinden sich 2 Werte zu gleichen Teilen. 1 Aktienwert und 1 Rentenwert. Am Markt werden die Zinsen spürbar gesenkt. Der Rentenwert reagiert darauf zunächst immer mit einem Kursgewinn. Der Aktienwert wird - zunächst - mit einem Kursverlust reagieren, weil nun die Rentenwerte für Anleger interessanter werden und aus den Aktien in die Renten getauscht wird. Durch die Korrelation beider Werte (Null) hebt sich Kursgewinn und Kursverlust nahezu auf. Das Risiko für das Gesamtportfolio ist damit relativ gering.

Fazit:

Mit einer gezielten Aufteilung des Kapitals in verschiedene Anlageklassen (
"Asset Allocation") mit möglichst geringer Korrelation kann das Risiko - bei nahezu identischer Renditeerwartung - spürbar reduziert werden !

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